Vernetztes Verkehrsmanagement
SCHREINER PRINTRUST
Vernetztes Verkehrsmanagement
Zwischen Messeständen, Live-Demonstrationen und Fachgesprächen wurde auf der Intertraffic in Amsterdam eines schnell deutlich: Verkehrs- und Zulassungssysteme lassen sich heute kaum noch isoliert denken. Entscheidend ist, wie Identifikation, Infrastruktur und Datenflüsse ineinandergreifen. Genau an dieser Schnittstelle setzten Schreiner PrinTrust, DKT und DataCollect mit ihrem gemeinsamen Auftritt an. Der Fokus lag darauf, unterschiedliche technologische Ebenen zu einem gemeinsamen Ansatz zu verbinden.
Konkret wurde dieser Gedanke bei Schreiner PrinTrust. Dort standen Weiterentwicklungen des Dritten Kennzeichens im Mittelpunkt – von RFID-UHF-basierten Ausführungen bis hin zu hybriden Varianten mit UHF und HF/NFC.
Der Mehrwert zeigt sich dabei in der Prozesslogik: Sichtprüfung und digitale Prüfung müssen sich nicht ausschließen, sondern lassen sich parallel anlegen. Das ist insbesondere dort relevant, wo Abläufe schrittweise automatisiert werden, manuelle Kontrollschritte aber weiterhin eine Rolle spielen. Ergänzt wurden die Lösungen durch funktionale Verbesserungen, darunter eine präzisere Manipulationserkennung, eine optimierte Beschriftbarkeit für kundenspezifische Anforderungen sowie zusätzliche Gestaltungsoptionen auf Vorder- und Rückseite.
Ein weiteres Detail, das bei den Regierungsvertretern, Mautanbietern und internationalen Systemintegratoren, die den Messestand besuchten, viel Aufmerksamkeit erhielt, war die Kombination von RFID und silbernen Hologrammen. Wo bislang häufig gestalterische Einschränkungen oder technische Abhängigkeiten zu berücksichtigen waren, erlaubt der aktuelle Ansatz eine freie Hologrammgestaltung – unabhängig von der eingesetzten RFID-Technologie und ohne Einfluss auf die Funkperformance. Visuelle Kontrolle und digitale Authentifizierung greifen damit enger ineinander.
DKT ergänzte diesen Blick als Hersteller von Kfz-Kennzeichen und Verkehrszeichen. DataCollect brachte die Perspektive der Mobilitätsdaten ein – mit Software zur Erfassung, Auswertung und Analyse.
So wurde die Intertraffic zum passenden Rahmen für neue Systemarchitekturen, die Verkehrssicherheit, Effizienz und digitale Kontrolle gemeinsam denken. Ein Ansatz, der mit zunehmender Automatisierung im Mobilitätsumfeld weiter an Bedeutung gewinnen wird.


