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Ganz schön gewichtig und völlig von der Rolle: Die Spendelösung für großformatige Schutzfolien sorgt für stabile Prozesse.

Spendelösung für Displayschutz

SCHREINER SERVICES

Spendelösung für Displayschutz

Große Etiketten per Hand zu verspenden ist alles andere als Routine. Zumal die Materialrollen in solchen Fällen schon mal ein Gewicht von bis zu 15 Kilogramm mitbringen können. Leicht von der Hand geht das Applizieren dann gewiss nicht.

Für neue On-Board-Units benötigte ein Kunde jedoch eine großformatige Schutzfolie, die eben nicht maschinell, sondern in einem manuellen Prozess verarbeitet werden sollte. Ungewöhnlich war dabei nicht nur das Rollengewicht, sondern vor allem die Dimension des Labels. Das Competence Center Schreiner Services entwickelte dafür eine Konstruktion, die diesen besonderen Anforderungen gerecht wird.

Ungefähr so lang wie ein Backblech und so breit wie ein DIN-A4-Blatt – mit seinen Maßen 400 × 210 Millimeter zählt das Label eindeutig zu den sehr großen Formaten. Um die Bahn zuverlässig bis zur Spendekante zu führen, konstruierten die Experten des Competence Centers eine speziell ausgelegte PeelAssistPlate. Diese robuste Führungseinheit sorgt dafür, dass das Trägermaterial plan aufliegt und kontrolliert in Richtung Kante geleitet wird. „Die Platte stabilisiert die Folie und ermöglicht eine saubere Trennung zwischen Etikett und Liner“, erklärt Michael Reineke, Leiter des Competence Centers. Dadurch bleibt die Verarbeitung selbst bei diesem außergewöhnlichen Format reproduzierbar und prozessstabil.

Ganz schön gewichtig und völlig von der Rolle: Die Spendelösung für großformatige Schutzfolien sorgt für stabile Prozesse.
Ganz schön gewichtig und völlig von der Rolle: Die Spendelösung für großformatige Schutzfolien sorgt für stabile Prozesse.

Die Platte stabilisiert die Folie und ermöglicht eine saubere Trennung zwischen Etikett und Liner.

Das hohe Rollengewicht ergibt sich aus der gewünschten Lauflänge: „Bei einem händischen Prozess möchten Sie nicht alle paar Minuten die Rolle wechseln“, so Michael Reineke. „Gerade bei diesem Format kommt dadurch schnell eine beträchtliche Last zusammen.“

Eine weitere Besonderheit des Projekts lag in den Materialien: Sowohl Etikett als auch Liner sind transparent. Die Ablösung sollte dennoch ohne optische Kontrastkanten erfolgen. Das Team realisierte dies über eine geeignete Sensorik und eine leicht angeschrägte Führung an der Spendekante, die eine mechanisch zuverlässige Trennung ermöglicht – unabhängig von Farbe oder Materialbeschaffenheit.

Die entwickelte Lösung zeigt, wie sich anspruchsvolle Etikettenformate in stabile und effiziente Spendeprozesse überführen lassen. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten Potenzial für weitere Anwendungen, in denen großformatige Schutzfolien oder hohe Rollengewichte eine Rolle spielen – vor allem dort, wo transparente Materialien eine verlässliche und kontrollierte Führung erfordern.