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Smart Factory: Vernetzte Zukunft

SCHREINER GROUP

Smart Factory:
Vernetzte Zukunft

Mit dem Aufbau einer Smart Factory gelingt der Schreiner Group ein Meilenstein auf dem Weg zu einer vollständig vernetzten und datengetriebenen Produktion. Das erste Pilotprojekt im Prozesscenter Needle-Trap zeigt, welches Potenzial in einer modernen IT/OT-Architektur steckt und wie sie neue Möglichkeiten für Transparenz, Effizienz und Automatisierung eröffnet.

Die Schreiner Group ist in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen. Zwischen Mitte der 1990er-Jahre und Mitte der 2020er- Jahre ist die Anzahl der Mitarbeiter von weniger als 200 auf knapp 1.300 angestiegen. Gut für das Unternehmen – doch herausfordernd für den Aufbau einer Smart Factory: Durch das enorme Wachstum gab es unterschiedliche Maschinengenerationen, heterogene Steuerungen und eine fehlende Standardisierung. Echtzeitdaten waren nur eingeschränkt verfügbar, wodurch auch Automatisierungsansätze an Grenzen stießen. „Uns war früh klar, dass wir ein zukunftsfähiges Fundament brauchen, um echte Digitalisierung in der Produktion zu ermöglichen“, beschreibt Projektleiter Daniel Paswerg den Ausgangspunkt.

Vernetzung als Schlüssel

Über eineinhalb Jahre arbeiteten IT und OT gemeinsam an einer neuen Architektur, die nun erstmals produktiv im Prozesscenter Needle-Trap eingesetzt wird. Sie ermöglicht eine durchgängige Konnektivität über alle Ebenen der Automatisierung und bildet damit die Basis für Datenintelligenz und moderne Industrie-4.0-Anwendungen. Herzstück ist eine Middleware, die als zentraler Kommunikationsknoten dient und unterschiedlichste Maschinen und Systeme in Echtzeit miteinander vernetzt. Ergänzt wurde dies durch eine überarbeitete Netzwerkarchitektur, die heutigen Anforderungen an IT-Security und Compliance entspricht.

Mit dem erfolgreichen Pilotprojekt hat Projektleiter Daniel Paswerg gemeinsam mit Kollegen aus IT und OT den Grundstein für die Smart Factory gelegt.
Mit dem erfolgreichen Pilotprojekt hat Projektleiter Daniel Paswerg gemeinsam mit Kollegen aus IT und OT den Grundstein für die Smart Factory gelegt.

Erfolgreicher Startpunkt

Mit dem erfolgreichen Piloten schafft die Schreiner Group ein skalierbares Fundament für die weitere digitale Transformation. Dies ermöglicht datenbasierte Entscheidungen, verbessert die Prozessstabilität und eröffnet neue Perspektiven für Automatisierungen. Gleichzeitig wurde intern wertvolles Know-how aufgebaut. Für Paswerg ist das Zusammenspiel der Bereiche entscheidend: „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von IT und OT war der Schlüssel zum Erfolg. So konnten wir Geschwindigkeit, Qualität und IT-Security vereinen.“

Die Einführung der Architektur markiert den Beginn einer langfristigen Entwicklung hin zu einer vollständig vernetzten, intelligenten Produktion. Sie zeigt, wie technologische Innovationen einen strategischen und zukunftsorientierten Mehrwert für das gesamte Unternehmen schaffen.

Während IT (Informationstechnologie) auf klassische Informationssysteme wie Server, Softwareanwendungen oder Datenbanken fokussiert ist, befasst sich OT (Operational Technology) mit Steuerung, Monitoring und Automatisierung physischer Prozesse und Maschinen in der Produktion. Im Kontext der Smart Factory spielt die IT/OT Konvergenz eine zentrale Rolle, da sie die Verzahnung beider Welten ermöglicht und so datenbasierte Produktionsprozesse schafft.